Internetanbieter im Vergleich: DSL & Kabel

  • Anbieter für DSL und Kabel kostenlos vergleichen
  • Alle wichtigen Tarife im Vergleich
  • Adressgenaue Verfügbarkeitsprüfung


Das Leben ohne Online-Zugang ist kompliziert geworden. Und doch scheint das fortschrittliche Deutschland wie ein Entwicklungsland, wenn es um Breitband-Zugänge außerhalb der Großstädte geht. Der Super-GAU tritt ein, wenn langsames Kabel und fehlendes Funknetz zusammentreffen. Ein Internet-Zugang besteht aus zwei Komponenten – oder anders ausgedrückt, zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Zum einen muss der Zugang technisch ermöglicht werden, also über ein Kabel oder eine Funkverbindung. Zum anderen müssen Sie einen Vertrag mit einem Provider abschließen, der Ihnen einen Zugriff auf diesen technischen Anschluss erlaubt. Hier setzt der Online-Vergleich der verschiedenen Tarife an. Zunächst muss aber geklärt sein, was vor Ort überhaupt möglich ist. Bei vielen Providern lässt sich das einfach durch Eingabe der Adresse checken. Online-Vergleiche prüfen nach Eingabe von Straße, Hausnummer und PLZ die Verfügbarkeit automatisch bei allen Anbietern und zeigen dann die an Ihrem Wohnort verfügbaren Tarife an.

 

Breitband als Standard

 

Auch wenn die Geräte zu Hause drahtlos über ein WLAN mit dem Internet verbunden sind, kommt der Zugang doch für die weitaus meisten Haushalte per Kabel ins Haus. Analoge Modems gibt es heute nur noch im Museum, und selbst das einst fortschrittliche ISDN ist hoffnungslos veraltet. Breitband ist heute gleichzusetzen mit DSL (Digital Subscriber Line), auch als ADSL (asymmetrisches DSL) bezeichnet, weil der Download von Informationen schneller ist als der seltener benötigte Upload. Mit DSL sind in der Theorie Geschwindigkeiten bis zu 1000 Megabit pro Sekunde möglich – zum Vergleich: ISDN schafft selbst bei Bündelung der zwei Kanäle nur 64 Kilobit (also 0,064 Megabit). Realistisch ist das aber für private Endkunden nicht. Zwar kann beispielsweise die Telekom nach eigenen Angaben 93 % ihrer Kunden mit DSL versorgen, viele davon schleichen aber mit 6 Megabit pro Sekunde durchs Netz. Der hohe Versorgungsgrad beruht zudem auf einem Rechentrick, weil alle Anschlüsse im Bereich eines entsprechenden Anschlussknotens als versorgt gelten.

Beim Kunden kommt DSL aber gar nicht an, weil die „letzte Meile“ der Leitung ungeeignet ist. Selbst das in den östlichen Bundesländern nach der deutschen Vereinigung verlegte (passive) Glasfasernetz behindert heute den DSL-Ausbau. Via Glasfaser sind – theoretisch – Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s möglich, über das ebenfalls auf Glasfaser basierende VDSL bis zu 50 Mbit/s bzw. via Vectoring bis zu 100 Mbit/s.

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